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Garten und GaLaBau

Terrassen und Überdachungen

Die Terrasse ist ein geselliger Ort der Begegnung im Freien, der den Wohnraum mit dem Garten verbindet. Um das volle Potenzial dieses Außenbereichs auszuschöpfen und bei jedem Wetter nutzen zu können, kommt es auf die Auswahl hochwertiger Materialien und Elemente an, wie Terrassendielen, Terrassenplatten, der richtigen Überdachung und einem Sonnenschutz, z. B. mit einer Markise.

modernes Haus mit überdachter Holzterrasse und Rasenfläche

Pluspunkte der Terrasse:

  • Sitzbereich im Freien 

  • Wohnraumerweiterung 

  • Besonderer Treffpunkt für Familie und Gäste 

  • Wind- und Wetterschutz durch Terrassenüberdachung und Seitenteilen optional 

  • Wertsteigerung des Gebäudes 

Was ist beim Bau der Terrasse zu beachten?

Mann verlegt Terrassenplatten aus Stein

In der Regel ist die Terrasse über den Wohnbereich zu erreichen und schließt direkt an den Garten an.  

  • Etwaige Höhenunterschiede müssen vor dem Bau der Terrasse entsprechend ausgeglichen werden.  

  • Der Untergrund für die Terrasse benötigt eine ausreichende Tragfähigkeit.  

  • Er sollte trocken sein und einen Luftaustausch ermöglichen. 

Es ist wichtig, beim Bau einen Neigungswinkel einzuhalten, damit Regenwasser gut abfließen kann. Abhängig vom Material des Belags ist ein Gefälle von 2° bis 2,5° Grad bei Betonpflaster, Naturstein- oder Feinsteinzugplatten einzuhalten. Aufgrund der rauen Oberfläche von Natursteinpflaster ist hier ein Gefälle von 3 ° Grad erforderlich.

Um Stauwasser auf der Terrasse und das Eindringen von Feuchtigkeit und Wasser zu vermeiden, müssen entsprechende Systeme zur Abdichtung und Terrassenentwässerung verbaut werden. Für eine zuverlässige Entwässerung sorgen z. B. Bodenabläufe, Balkon- und Terrassenrinnen, Drainroste oder spezielle Gully-Varianten, die auch engen Einbauverhältnissen Rechnung tragen.

Misst die Terrassenfläche nicht mehr als 30 m², ist in den meisten Fällen keine Baugenehmigung erforderlich. Die Größe kann jedoch von Bundesland zu Bundesland variieren, daher sollte das zuständige Bauamt im Vorfeld informiert werden, um ggf. eine Genehmigung einzuholen.

Welcher Bodenbelag auf der Terrasse?

Für die Wahl des geeigneten Bodenbelags auf der Terrasse sind die Kriterien für den Außenbereich entscheidend. Da die Terrasse das ganze Jahr über dem Wetter ausgesetzt ist, muss der Belag witterungsbeständig, äußerst widerstandsfähig und unbedingt rutschfest sein, damit die Terrasse auch im nassen Zustand gefahrlos betreten werden kann.

Terrassendielen aus Holz

Holzdielen einer Terrasse

Natürliche Holzdielen sind äußerst beliebt. Sie zaubern eine warme Atmosphäre auf Terrasse und Balkon und fühlen sich barfuß angenehm an. Spuren der Verwitterung tun der schönen Optik keinen Abbruch. Zur Verbesserung der Rutschfestigkeit werden Holzdielen mit geriffelter Oberfläche verbaut, auf denen Feuchtigkeit schnell abtrocknen kann. Die Rutschsicherheit kann darüber hinaus durch eine senkrechte Verlegung gegenüber der Laufrichtung erhöht werden. Bei einer Unterkonstruktion mit Punktfundament füllen Splitt und Schotter die Zwischenräume, damit Regenwasser versickern kann. Dadurch wird eine Feuchtigkeitsansammlung unter den Dielen vermieden. Holz, wie Bangkirai, Lärche oder Douglasie, sind langlebig, robust und widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse.

Teaser Image

Alternativ bieten sich hochwertige WPC-Dielen (Wood-Plastic-Composite) an, die mit ihrer Mischung aus Holz und Kunststoff die Optik von Holz bewahren, aber deutlich weniger Pflege benötigen. Im direkten Vergleich liegen die Haltbarkeit und Langlebigkeit von witterungsbeständigen WPC-Dielen bei bis zu 30 Jahren. Vorteilhaft ist die Sicherheit beim Barfußlaufen, weil die Möglichkeit einer Splitterbildung, wie sie bei Holz vorkommen kann, entfällt.

Terrassenplatten aus Stein

Haus mit Garten und Terrassenplatten aus Stein

Für eine moderne, dauerhafte Optik stehen strapazierfähige und pflegeleichte Terrassenplatten aus Beton, Naturstein, Feinsteinzeug oder Keramik zur Verfügung. Sie sind frostbeständig und trittsicher und eignen sich ideal für die Verlegung im Außenbereich. Dank der großen Auswahl an Farben, Formaten und Oberflächen kann die Terrasse individuell gestaltet werden und durch verschiedene Verlegemuster den persönlichen Stil widerspiegeln.

Vorteil des glatten Betonsteins: modern und geradlinig.

Mann verlegt Terrassenplatten

Bei der Verlegung der Platten ist auf die solide Bearbeitung von Untergrund und Pflasterbett zu achten, um Folgeschäden (z. B. Plattenbruch) zu vermeiden. Als geeignetes Material für Terrassenplatten kommen Betonstein oder Naturstein in Frage. Auch Feinsteinzeug bietet sich an, weil auch dieses Material lichtecht und frostbeständig ist. Zudem kann der Schmutz mit einfachem Wasser abgewaschen werden.

Überdachung der Terrasse

Eine Überdachung verlängert die Nutzungsdauer der Terrasse erheblich. Sie schützt nicht nur vor plötzlichen Regenschauern, sondern auch vor intensiver Sonneneinstrahlung. Mit Pergolen, Markisen, Lamellen und Lamellentüchern sind nur einige Optionen genannt, die zur Beschattung zur Verfügung stehen. Die Auswahl des Überdachungstyps hängt von den individuellen Bedürfnissen und dem Stil des Hauses ab.

Holzkonstruktion

Terrassenüberdachung mit Holzkonstruktion

Eine stabile Terrassenüberdachung aus Holz ist immer eine gute Wahl, die dank des Charmes von Holz eine behagliche Atmosphäre erzeugt. Als Material für das Dach stellen spezielle Lichtplatten aus Kunststoff oder Glas ausreichend Tageslicht sicher. Realisierbar sind ebenso Doppelstegplatten und sogenannte Thermoplatten, die das Licht brechen und dadurch vor der Sonneneinstrahlung schützen. Eine Regenrinne schützt das Holz vor Feuchtigkeit und leitet Wasser gezielt ab. Für die Langlebigkeit der Holzkonstruktion sorgt ein imprägnierender Holzschutz. Zur Entwässerung wird bei der Holzkonstruktion eine Regenrinne empfohlen.

Aluminiumkonstruktion

Terrassenüberdachung mit Aluminiumkonstruktion

Endscheidet man sich für eine filigrane Tragkonstruktion aus witterungsbeständigem Aluminium, gewinnt man deutlich an Gestaltungsspielraum. Denn Aluminium passt sich hervorragend jedem modernen Architekturstil an. So leicht das Material auch ist, so robust ist es dennoch bei Belastung. Entsprechend kann die Bedachung sogar aus schwerem Glas erfolgen. Dadurch ist für Tageslicht und Blick in den Himmel freie Bahn. Zur Beschattung haben sich Lamellentücher und Markisen bewährt. Bei fast allen Konstruktionen aus Alu kann der Wasserablauf direkt in die Stützen integriert werden, so dass er von außen nicht sichtbar ist. Bei Aluminiumüberdachungen sorgen Markisen oder Lamellentücher für Sonnenschutz. 

Grunsätzlich und unabhängig von der Materialwahl können Überdachungskonstruktionen ebenso auf dem Balkon und als Vordach zum Schutz der Haustür montiert werden.

Terrassenüberdachung freistehend

freistehende Holzterrasse mit Überdachung

Eine freistehende Terrassenüberdachung setzt einen ästhetischen Akzent. Sie muss nicht zwangsläufig am Haus stehen, sondern kann flexibel platziert werden und eröffnet dadurch neue Möglichkeiten bei der Gartengestaltung.

Ob rustikal aus Holz oder filigran aus Metall – die Konstruktion kommt ohne Wandbefestigung aus und wird an vier Punkten fest im Boden verankert. Für das Dach kommen Lamellen, Glas oder Stoff in Frage. Auf Wunsch können Überdachungen durch Seitenwände und Schiebetüren ergänzt werden, so dass Gäste auch vor Wind geschützt sind.

Formschön und extravagant schützt die freistehende Überdachung zuverlässig vor Regen und Sonne und wird schnell selbst zum Blickfang im Garten.

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