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Dach und Fassade

Außenputz & WDVS

Der Außenputz dient einerseits als Schutz vor Witterungseinflüssen wie Regen, Wind, und UV-Strahlung. Andererseits trägt er zur ästhetischen Gestaltung der Gebäudefassade bei und kann unterschiedliche Texturen, Farben und Oberflächenstrukturen aufweisen. 

 

zwei Handwerker stehen auf einem Baugerüst tragen den Außenputz auf

Die Vielseitigkeit von Außenputz

Die verschiedenen Arten von Außenputz ermöglichen es, eine Vielzahl gestalterischer und funktioneller Bedürfnisse zu erfüllen. Man unterscheidet:

Übersicht der Putzarten

Man unterscheidet Putz nach der Zusammensetzung des Materials, nach der Oberflächengestaltung, der Funktion und der Verarbeitung.

Unterscheidung nach Oberfläche

  • Scheibenputz

  • Rillenputz

  • Rauputz

  • Strukturputz

  • Kratzputz

  • Dekorputz

  • Buntsteinputz

Unterscheidung nach Funktion

  • Wandputz

  • Sockelputz

  • Edelputz

  • Wärmedämmputz

  • Sanierputz

  • Sperrputz

Unterscheidung nach Verarbeitung

  • Glattputz

  • Reibeputz

  • Filzputz

  • Rollputz

  • Streichputz

  • Kellenstrichputz

  • Spritzputz

Unterscheidung nach Material

  • Kalkzementputz

  • Kunstharzputz

  • Silikonharzputz

  • Silikatputz

Wandaufbau einer Außenfassade

Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) für Energieeffizienz

Ein wichtiger Aspekt der modernen Bauweise ist die Energieeffizienz. Hier kommen Wärmedämmverbundsysteme ins Spiel. Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS), auch als Thermohaut bezeichnet, ist eine Kombination aus Fassadendämmung und Außenputz, die dazu dient, Gebäude effizient zu dämmen und vor Wärmeverlust zu schützen. 

Aufbau eines WDVS

Ein Wärmedämmverbundsystem besteht aus mehreren Schichten: Dämmstoffplatten, Klebemörtel, Armierungsgewebe und Oberputz. Dieser Schichtaufbau sorgt für einen ausgezeichneten Vollwärmeschutz. Durch die WDVS Dämmung werden Wärmebrücken minimiert, der Heizenergieverbrauch gesenkt und der Wohnkomfort verbessert.

  • Dämmung

    Die Dämmschicht des WDVS kann aus expandiertem Polystyrol (EPS), extrudiertem Polystyrol (XPS), Steinwolle oder Holzfasern bestehen. Diese Materialien haben eine geringe Wärmeleitfähigkeit und reduzieren den Wärmeverlust durch die Außenwände.

  • Armierungssschicht

    Auf das Dämmmaterial wird eine Armierungsschicht aufgebracht. Diese Schicht besteht aus einem gewebeverstärkten Mörtel, der einen stabilen Untergrund für die Putzschicht darstellt und das Risiko von Rissen im Putz minimiert.

  • Oberputz

    Als äußerste Schicht wird ein Oberputz auf die Armierungsschicht aufgetragen. Dieser Putz kann in verschiedenen Farben und Texturen gestaltet werden, um ästhetische Ansprüche zu erfüllen. Gleichzeitig schützt der Oberputz das System vor Witterungseinflüssen.

Vollwärmeschutz und seine Vorteile

Das Wärmedämmverbundsystem wird auch als Vollwärmeschutz oder Thermohaut bezeichnet. Der Vollwärmeschutz reduziert nicht nur den Energiebedarf und damit die CO2-Emissionen, sondern sorgt darüber hinaus für ein angenehmes Raumklima und trägt zur Werterhaltung des Gebäudes bei.

Die Vorteile im Überblick:

  • Senkung der Heizkosten

  • CO2-Reduzierung

  • Höherer Wohnkomfort

  • Witterungsschutz

  • Wertsteigerung des Gebäudes

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