Header überspringen
Innenausbau

Fussbodenaufbau

Ein solider Bodenaufbau ist entscheidend für den Komfort, die Stabilität und die Schalldämmung eines Gebäudes. Die Umsetzung von Fußbodenaufbauten variiert vor allem abhängig davon, ob es sich um einen Neubau oder einen Altbau handelt, sowie welche Art von Untergrund vorhanden ist. Bei der Sanierung von Altbauten kommt es immer wieder vor, dass Unebenheiten ausgeglichen werden müssen.

Frau geht über Fußboden im Innenbereich

Der Bodenaufbau bei
Massivdecken

Massivdecken sind robuste Unterkonstruktionen für Fußböden. Sie bestehen aus Stahlbeton und zeichnen sich durch ihre Stabilität und Langlebigkeit aus. Der Fußbodenaufbau auf einer Massivdecke umfasst mehrere Schichten:

Der Bodenaufbau bei
Holzbalkendecken

Holzbalkendecken erfreuen sich wieder zunehmender Beliebtheit und sind daher sowohl in Altbauten als auch in Neubauten (häufig im Holzrahmenbau) anzutreffen. Der Fußbodenaufbau mit Holzbalkendecken variiert leicht im Vergleich zu Massivdecken.

Unebenheiten von Böden ausgleichen

Fußbodenaufbau aus Holz

Bei der Sanierung von Böden in Altbauten sind häufig Unebenheiten auszugleichen.

Diese können entweder durch die jahrelange Nutzung oder durch Setzungen des Gebäudes, man denke z. B. an historische Fachwerkbauten, entstanden sein.

Ausgleichsschüttung + Trockenestrich

Eine Ausgleichsschüttung dient dazu, Unebenheiten im Untergrund auszugleichen und somit einen stabilen, ebenen Boden zu schaffen. Dazu wird zunächst der vorhandene Bodenbelag entfernt und die Schüttung auf den Rohboden aufgebracht. Die Ausgleichsschüttung besteht häufig aus mineralischen oder organischen Materialien wie Blähton, Blähschiefer, Perlite oder Korkschrot. Auf der Schüttung wird anschließend ein Trockenestrich aus Gipsplatten, Gipsfaserplatten, Spanplatten oder Holzfaserplatten verlegt. Rundherum ist ein umlaufender Dämmstreifen für eine schwimmende Verlegung der Trockenestrichplatten vorzusehen.

Der Einbau der Ausgleichsschüttung erfordert präzise Planung und Ausführung, um einen gleichmäßigen Untergrund zu gewährleisten. Zu beachten ist die Aufbauhöhe des Fußbodens, die dazu führen kann, dass Höhenunterschiede zu benachbarten Räumen entstehen oder lichte Durchgangshöhen bei Zimmertüren nicht mehr ausreichen und erhöht werden müssen. Die Schichtdicke der Schüttung beträgt in der Regel 30 mm, ist aber letztlich abhängig vom Höhenunterschied, der nivelliert werden muss. Dazu kommt die Schichtdicke der Trockenestrichplatten, die mindestens 20 mm beträgt (abhängig vom Produkt und Hersteller)

Fließspachtel / Estrich

Neben der Ausgleichsschüttung stellen Fließspachtel und Estrich weitere Möglichkeiten dar, Unebenheiten oder schiefe Böden im Zuge von Fußbodensanierungen auszugleichen.

Je nachdem, ob der Untergrund aus Zementestrich, Heiz- oder Gussasphaltestrich besteht, sollte der richtige Fließspachtel als Ausgleichsmasse ausgewählt werden.

Während der Fließspachtel dünn aufgetragen wird, benötigt ein neuer Estrich mehr Aufbauhöhe. Dieser eignet sich besonders, wenn nicht nur Unebenheiten ausgeglichen, sondern auch die Tragfähigkeit des Bodens verbessert werden soll. Wie bei der Ausgleichsschüttung ist auch beim Estrich auf die Aufbauhöhe zu achten (Raumhöhe, lichte Durchgangshöhe der Türen), denn die Estrichdicke beträgt 35 mm bis 45 mm.

Unebenheiten alter Holzböden können ebenfalls ausgeglichen werden. Hierfür sollten Ausgleichsmassen mit einer gewissen Flexibilität verwendet werden, die auf einem wasserabweisen Schutzanstrich aufgetragen werden.

Der Fußbodenaufbau ist eine komplexe Angelegenheit, bei der verschiedene Schichten und Materialien sorgfältig aufeinander abgestimmt werden müssen. In Ihrem team baucenter erhalten Sie sämtliche Materialien für den Fußbodenaufbau. Lassen Sie sich von unserem qualifizierten Fachpersonal beraten.

Sie finden unser Baucenter ganz in Ihrer Nähe